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Selen bei chronischen Entzündungen ...

23.01.2018

Das Spurenelement Selen kann offenbar bei vielen entzündlichen Erkrankungen helfen.

Nachgewiesen ist seine Wirkung besonders bei Rheuma und Schilddrüsenentzündung.
Selen gehört zu den wichtigsten Waffen des Körpers gegen oxidativen Stress: Als unverzichtbarer Bestandteil mehrerer antioxidativer Enzyme baut es freie Radikale in den Zellen ab. Deren Angriff würde sonst das Gewebe schädigen und Entzündungsprozessen Vorschub leisten. Steht dem Organismus zu wenig Selen aus der Nahrung zur Verfügung, kann er diese Zellschutz-Enzyme nicht in ausreichendem Maß produzieren. Selenmangel kann deshalb chronische Entzündungen verstärken.

Entzündliche Prozesse spielen bei sehr vielen Erkrankungen eine Rolle – etwa bei rheumatoider Arthritis, den Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, bei Schilddrüsenentzündung, Neurodermitis und atherosklerotischen Gefäßveränderungen. Eine vermehrte Selenaufnahme kann Entzündungsreaktionen bremsen. Typische Symptome wie Schwellungen und Schmerzen gehen dadurch zurück. So haben Studien beispielsweise ergeben, dass Rheuma-Patienten mit einer Selentherapie weniger Beschwerden haben und weniger entzündungshemmende Medikamente benötigen. Gut untersucht ist auch er positive Einfluß von Selen auf den Verlauf der Hashimoto-Thyreoiditis, einer entzündlichen Schilddrüsenerkrankung, die durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems verursacht wird.

Quelle: NEM Fachzeitschrift mit freundlicher Genehmigung / Januar 2018